Ein blauer Brief …

… an Freiheitsfeinde und Bildungsbevormunder:

Jeder erhält ihn gerne – einen persönlichen Brief. Es tut gut zu merken, daß da jemand an mich denkt. Es gibt jedoch auch Briefe, vor denen fürchtet man sich. Ein solcher Brief hat keine blaue Farbe. ENGLISH VERSION

Aber er heißt so: Blauer Brief. Denn früher wurde Papier aus Lumpen und alten Uniformen gekocht. Und die waren in Preußen blau. Der (nicht mehr) blaue Umschlag ist heute Albtraum jeder Familie. Schließlich bringt er unangenehme Nachrichten ins Haus. Schlechten Schulleistungen folgt Sitzenbleiben. Daher die Warnung: Versetzung gefährdet! Sonst heißt es nochmal von vorne, ein ganzes Jahr verlieren …
“Blauer Brief”: So nennt man auch ein Kündigungsschreiben. Doch unehrenhaft entlassen werden, das müssen nicht die Schüler, die sich nicht anpassen wollen oder können! Entlassung haben vielmehr ein System und deren Betreiber verdient, die durch krankmachenden Druck das Leben vergällen und alle Freude am Lernen austreiben. Die sich für die “besseren Eltern” halten und zu wissen vorgeben, was für jedes Kind das beste ist.

Verantwortungslosigkeit zieht Kündigung nach sich

Bildungsplaner, Kultusbürokraten, Polit-Funktionäre: Sie lieben es, ihre pädagogischen und ideologischen Spielchen an den Kindern auszutoben. Sie sind es, die Schüler, Eltern, Familien bevormunden und ihnen bei Strafe vorschreiben, nicht nur was und wie, nein, auch wo die Kinder zu lernen haben. Gleichzeitig tragen sie keine Verantwortung für irgendeinen angerichteten Schaden. Und
Schäden entstehen zuhauf: jährlich, täglich, stündlich in ihren Schulen! Sie sind es, die sich niemals zur Rechenschaft ziehen lassen, wenn beim “Besuch” ihrer Schulen irgendetwas schiefläuft, ganz dramatisch schiefläuft. Obendrein wollen sie bis zuletzt alle Fäden in der Hand halten – und mit allen Mitteln verhindern, daß irgend jemand aus der Reihe tanzt. Wenn das kein Kündigungsgrund ist!

siehe auch:
“Schulzwang zerstört”, sowie “Artikelübersicht”

1 comment for “Ein blauer Brief …

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