Objekte staatlicher Begierde

Freiheit der Bildung ist zukunftsentscheidend –

Ende März fand in Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz eine Konferenz zu Hausunterricht statt. Keine der anwesenden Familien (bis auf eine deutsche) hatte irgendwelche rechtlichen Probleme – obwohl sie mitten in Deutschland dem Schulzwang die Stirn bieten. Deutschen Schulbürokraten zum Verdruß – der lange Arm der USA macht’s möglich.

„Give Me Liberty or Give Me Death – die entscheidende Rolle von Hausunterricht für die Zukunft unseres Landes“: Der Titel des Eröffnungsvortrags von Cathy Duffy, einer bekannten amerikanischen Homeschool-Pionierin, war die Losung der gesamten Veranstaltung.

Gegengewicht zur staatlichen Vereinnahmung

Mit zahlreichen Quellen belegt, machte Duffy deutlich: Dem jahrhundertelang bewährten Qualitätsprodukt Hausunterricht steht seit der Moderne stets die grimmige Begierde des Staates an der jungen Generation entgegen. Verständlich, daß Staats-Technokra­ten an „ihren“ Schulen nicht so sehr gewissenhafte Selbst-Den­ker hervorbringen wollen. Sondern vielmehr solche, die den „Apparat“ aufrechterhalten. Bildung zu Hause fällt so eine wesentliche Rolle als Gegengewicht zur staatlichen Vereinnahmung in allen Lebensbereichen zu.

Die Veranstalter ermutigten dazu, die Herausforderung zu meistern, in die alle Familien gestellt sind, die das „freundliche Bildungs(besser: Übernahme-)ange­bot“ des Staates ablehnen. Aber auch von der dringenden Notwendigkeit war die Rede, eine Vision für den eigenen Hausunterricht zu haben, die über den Tag hinausgeht.

Hausunterricht ist längst erwachsen geworden

Und so lief die „message“ der Konferenz darauf hinaus, sich keinesfalls das Privileg entwinden zu lassen, die eigenen Kinder bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten. Auch dann, wenn dies manche Ressourcen binden und bedrohliche Scharmützel mit Ämtern und Gerichten bewirkt.

Zahlreiche, einsichtsvoll ausgewählte Hilfsmittel boten sich den Teilnehmern, um erfolgreich in Freiheit lernen zu können. Denn zu helfen war ein weiteres Ziel der Veranstaltung. Der Haus­unterrichter, der an dem Versuch verzweifelt, durch „seine“ Bildungsalternative dem Vorbild „echter“ Schule hinterherzuhecheln, sollte merken: Hausunterricht ist längst erwachsen geworden! Bildung und Erziehung ist mehr als alles, was in dem Bürokraten-Biotop „Schulgebäude“ abläuft, Hausunterricht nicht nur ein mini-Abziehbild staatlicher „Beschulung“.

Tun wir es daher keinesfalls unseren „Bildungs“-Verwal­tern und sonstigen Erziehungs-Bevormundern nach: Wagen wir den Blick über den heimischen Tellerrand, lassen wir uns vom weitaus lernfreundlicheren Ausland inspirieren!

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